Montag, 29. September 2008

Unser neues Hobby

Man könnte glauben es ist eines! Was? - fragt Ihr euch jetzt. Na wir sind mal wieder umgezogen! Wenn ich darüber ernsthaft nachdenke, haben es Carsten und ich in den letzten Jahren nicht geschafft länger als ein Dreiviertel Jahr irgendwo zu wohnen. Immer kam etwas neues – Diplom, neuer Job – und damit auch eine neue Stadt. Das ist schon fast rekordverdächtig.

Diesmal ist es besonders schwer, denn nicht nur das wir zu zweit in den vierten Stock gezogen sind – das ohne Fahrstuhl! Nein auch der Abschied aus der alten WG fällt besonders s
chwer. Besonders seitdem Marcus und Kerstin aus Spanien zurück waren, ist es richtig heimisch geworden! Doch leider war der neue Mietvertrag schon unterschrieben und so gab es kein zurück mehr. Es ist schon fast unheimlich wie ähnlich Marcus und Kerstin doch Carsten und mir sind. Fast so als wären sie unser Spiegelbild. Bestimmt sind sie unsere heimlichen Halbgeschwister ;) Auch bin ich sehr erstaunt darüber, wie gut das Zusammenleben mit Carsten in nur einem Zimmer funktionierte.

Nun schauen wir mal was die neue WG uns bringt und ob es ebenfalls so ein herzlicher Umgang ist. Schön wäre es!

Samstag, 27. September 2008

Kürbiszeit

Kürbisse sind etwas feines. Zu allem möglichen sind diese zu gebrauchen! Ob leckeres Süppchen oder lustige Dekoration. Da sie hier im Umland überall tonnenweise, in zahlreichen Variationen, Farben und Formen am Straßenrand liegen kribbelt es in den Fingern Halloween schon einmal anzukündigen ;)

Darf ich vorstellen, Ernst – unser neuer Mitbewohner.




Freitag, 26. September 2008

München und die Wiesn

Was ich an den Wiesn nicht mag? Das ich in München wohne!
Die U-, S- und Straßenbahnen sind selbst am Morgen auf dem Weg zur Arbeit so brechend voll, dass man kaum mehr einsteigen kann.

Wer das öffentliche Verkehrssystem hier kennt, weiß wie dramatisch dies ist. Alles muss rasend schnell geschehen, denn der Zeitplan muss eigehalten werden. Einmal in oder außerhalb des Zuges und die Türen geschlossen, öffnen sich diese gnadenlos nicht wieder bis zum nächsten Halt. Da hilft auch kein bitten, betteln und anflehen des Schaffners.

Was ich an den Wiesn mag? Das ich diese das erste Mal in voller Montur erleben und genießen konnte! Zur diesjährigen Betriebsfeier ging es in das Hofbräuzelt. Natürlich im Dirndl! Wer hätte das gedacht? Als ich hierher zog beteuerte ich noch: „Mich bekommt niemand in so ein Ding!“ Doch einmal das Feeling kurz vor und zur Wiesnzeit in München erlebt und schon ist man dabei. Selbst Menschen, von welchen man niemals erwarten würde, dass diese Tracht tragen präsentieren sich in vollem Glanz. Von der Punkerin im Dirndl, über den Öko oder die Schickimicki Dame, alle sind sie dabei. Es ist wie ein bayerischer Karneval!


Sonntag, 20. Juli 2008

Mittweidaer Mathetreffen in Stuttgart

Während Marika ihre Diplomarbeit bei Bosch in Stuttgart schrieb und unser aller neue Begeisterung, das POI spielen entdenkte, nutzen wir die Möglichkeit unser regelmäßiges Treffen mal wieder in einer anderen Stadt zu veranstalten.




Mittwoch, 2. Juli 2008

Wie man richtig lacht!

Im Leben gibt es nicht nur schöne Momente. Es ist geprägt von Höhen und Tiefen! Doch vor kurzen habe ich einen Satz gelesen, welcher mich wirklich nachdenklich stimmte:
“Why we are only happy in front of a camera?”

Deshalb habe ich für euch ein kleines Video gebastelt, um euch zu zeigen, wie man sich richtig freut und lacht.

Viel Spaß damit ;)

Montag, 2. Juni 2008

Mittweida, den 31. Mai 2008

Über 200 Absolventen und Gäste nahmen den beschwerlichen Weg nach Mittweida auf sich, um an der Exmatrikulationsfeier teilzunehmen. Auch wir, Claudia, Andrea und ich, fanden uns pünktlich an der Mensa ein, um ein paar der begehrten Plätze zu sichern. Das ist kein Witz, denn nicht wenige mussten knapp zwei Stunden bei gefühlten 35 Grad stehen. Ein Großteil davon Medienstudenten 04. Über einen Zusammenhang mag ich jetzt nicht spekulieren. Ist auch unspannend im Gegensatz zum Programm. Geboten wurden uns sowohl musikalische als auch rhetorische Leckerbissen. Den Anfang machte die Musikgruppe Saxonia (stimmt das Andrea?) bestehend aus Opi (Geige), Mutti (Piano) und Sohnemann (ebenfalls Piano). Mit Henry Maske's "Time to say goodbye!" wurden wir eingestimmt. Andächtig senkten wir die Köpfe und versuchten einen Lachkrampf zu unterdrücken. Anschließend schwang sich unser Rektor hinter das Rednerpult und erinnerte uns unmissverständlich daran, dass wir wieder im "scheenen Sochsen sin". Ein paar Highlights seiner Physikvorlesung, ähh nein Rede, habe ich für euch zusammengetragen. Schließlich solltet auch ihr an diesen Weisheiten teilhaben:

"Das Leben verläuft auf drei Achsen! ... Es ist möglich zu unterschiedlichen Zeiten am gleichen Ort zu sein, aber es ist unmöglich zur selben Zeit an untschiedlichen Orten zu sein! (Was war jetzt die dritte Achse? Andrea leihst du mir nochmal deine Aufzeichnungen?) ... Wir müssen erkennen, dass wir auf unserem Raumschiff Erde nicht isoliert sind! Alles ist miteinander verbunden! ... Mehr als 8000 Absolventen zählt die Hochschule bereits, auch wenn viele davon tot sind. (Frage: Sterben MW-Studenten früher?)" Außerdem sollen wir die Hochschule nicht vergessen, fleißig für sie werben und natürlich Geld spenden.
Desweiteren ergriff die Studentenvertretung, die Ausländervertretung und schließlich the Head of Förderkreis e.V. das Wort. Ja,.... Ach, wir sollen spenden, hatte ich das bereits erwähnt. Einen Aufnahmeantrag erhielten wir ebenfalls und wenn wir jetzt eintreten, sparen wir die ersten 30 Euro Beitragsgebühr.

Natürlich wurden die 27 Absolventen mit Auszeichnung nochmals "ausgezeichnet", nämlich mit dem Gang auf die "Bühne" und Geschenken. Jippie! Für Anja, Claudi K. und Claudi Sch. standen diese natürlich auch bereit. Schade, dass ihr nicht da ward. Wir sind jetzt stolze Besitzer einer MW-Tasse, einer Anstecknadel, einem Aufnahmeantrag für den Förderkreis und das Absolventenportal, einer gelben Rose und eines längst vergriffenen Bestsellers mit dem Titel "Mittweidas Ingenieure". Das sind noch echte Vorbilder!


Aber der Rest ging nicht leer aus. Nein, allen Anwesenden drohte der Gang nach vorn und auch sie erhielten Geschenke. Das Buch nicht!!!


Zwei Stunden bei sengender Hitze vergingen wie im Flug und am liebsten wären wir gar nicht mehr aufgestanden. Nein, mein Hintern klebte nicht am Stuhl fest. Der Hunger trieb die Massen dann doch ans Buffett und nach drei Gläsern Sekt merkte auch keiner mehr, dass er schon fünfmal das Glas gewechselt hat. Wer soll bei über 200 Menschen im Menü-Saal auch den Überblick bewahren.

Mit gut gefüllten Mägen (die Häppchen waren wirklich gut, dafür hat sich der Weg allemal gelohnt) drehten wir noch eine Runde auf dem Campus, um uns anschließend schweren Herzens voneinander zu verabschieden.


Ja, ihr Lieben habt wirklich etwas verpasst!

Ich freue mich auf weitere lustige Zitate meiner Begleiter!

Liebe Grüße an alle!

Montag, 19. Mai 2008

Stellenangebot Online-Volontär/in

Für alle von euch die gerade auf der Suche nach einen Job sind!

Wir, d.h DETAIL, sucht gerade nach einem neuen Volontär im Bereich Online. Das Volontariat geht 2 Jahr und hat eine 40 Studen Woche. Nähere Infos gibt es auf Jobs bei DETAIL!

Liebe Grüße aus München

Sonntag, 11. Mai 2008

Die Ossis bei den Ösis

Neuhimmelreich München Berge Berge Berge Berge Berge See Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge See Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge INNSBRUCK Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge.

Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Freitag, 2. Mai 2008

leisure time in munich

So, der erste Monat ist geschafft und das erste Gehalt auf dem Konto! Ist schon ein tolles Gefühl nicht mehr jeden Euro dreimal rumdrehen zu müssen! Da kann man die zahlreichen Freizeit- angeboten und das Leben in München ganz anders genießen ;)

Letzte Freitag ging es mit Steffi, einer Arbeitskollegin von mir und ihren Freunden, zum Millencolin Konzert in die Tonhalle der Kultfabrik. Auch wenn die Akustik echt mies war, war es dennoch ein toller Abend. So viele ausgefallen und flippige Menschen auf einem Haufen. Ich dachte echt nur wow, wow, wow. Wo verstecken die sich tagsüber nur in München. Carsten, mein kleiner Opi, hatte keine Lust mitzukommen. Also zog ich allein los. Steffi und Freunde haben in Augsburg studiert, da ich vor zwei Jahren selbst dort gelebt habe, hatten wir viele alte Erinnerungen auszutauschen.

Am Samstag zogen Carsten und ich los, um ein wenig München zu entdecken. Am Olympiapark angefangen, ging es zur Münchner Freiheit und endete im Paulaner Biergarten. Ach das liebe ich an München. Die Biergärten sind echt etwas feines. Abends ging es dann mit Robert an die Bundeswehr-Uni in den Süden von München nach Neubiberg. Robert hat in Mittweida seinen Mathe-Master absolviert und promoviert nun hier. Das war schon ein komisches Gefühl als wir plötzlich in die Speerzone mitten auf der Militäranlage waren. Aber feiern können die Bundis, das muss man ihnen lassen.

Nach der kurzen arbeitsamen Woche haben wir zum Doppelfeiertag Besuch kommen. Fast alles ehemalige Mittweidaer, bis auf Martin einem alten Freund von mir aus Augsburg. Nachdem wir Mittwochabend im Rockstudio des M-Park auf unseren Besuch anstießen, wurde der erste Mai Ruhe auf der Terrasse begossen. Das Wetter spielte zwar nicht ganz so mit wie wir uns das wünschten, aber das hielt uns vom Grillen und Lagerfeuer nicht ab.

Donnerstag, 1. Mai 2008

"Mitten in Barmbek"

... lautet einer der Songs von Lotto King Karl. Darin heißt es:

Ja, ich war auffer ganzen Welt,
NY, Paris, Rio
Akielpulco, El Arenal auch,
aber jeder Mensch brauch
ein Zuhause
un meins is hier:
mitten in Barmbek!

Zumindest für sechs Monate ist das charmante Ex-Arbeiterviertel Barmbek auch mein Zuhause. Ist soweit ganz nett dort, zumindest normalerweise...denn was schreibt Spiegel Online heute:

Ausnahmezustand am 1. Mai im Hamburger Ortsteil Barmbek: Linksautonome und Neonazis randalieren, in jeder Straße, die sie durchziehen, hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Dutzende Müllcontainer brennen lichterloh, mehrere Autos stehen in Flammen. Kanonenschläge knallen, Steine fliegen, Rauchbomben verrußen die Luft.

Am Sonntag geht´s zurück mitten nach Barmbek...