Freitag, 30. März 2007

Endlich Wochenende

... und bisschen freidrehen.

Guckt mal, was ich in den Tiefen meiner Festplatte gefunden habe:


Copyright by Scheibchen (wenn ich mich nicht irre)

Leicht blau-stichig, aber dafür umso grooviger ;)
Ich fand die Bilder so toll, dass euch an meiner Freude teilhaben lassen wollte.

Macht euch alle ein tolles Wochenende.

Dienstag, 27. März 2007

Mauscheln in Mittweida

So kann man seinen Beleg natürlich auch verwerten:
http://www.denquer.de/trends/
alternative-erloesquellen-fuer-zeitungsverlage.html#more-253

Sonntag, 25. März 2007

Township

Nathalie, Austauschstudentin aus Belgien, macht in Suedafrika ein Praktikum. Sie geht 2 Tage die Woche an die CUT studieren und 3 Tage arbeitet sie. Was genau sie da macht, war mir gar nicht so bekannt, ich wusste nur, dass sie in den Townships arbeitet. Sie frage mich, ob ich nicht einen Tag mit auf ihre Arbeit kommen wöllte, um zu sehen, was genau sie tut. Maren und Christian wollten auch mit kommen. Um 8 Uhr am Donnerstag Morgen, wurden wir dann von Nathalies Chefin abgeholt. Wir fuhren in das Büro des St. Niclas Organisation. Diese NGO ist ein Hospiz für unheilbare Kranke Kinder. Sie unterhalten einige Kindertagesstätten in den Townships aber auch stationäre Hospize.

Zuerst haben wir das Sunflowerhouse in Bloemfontein besucht. Ein Haus, in dem kleine Kinder, die meisten von ihnen haben AIDS, versorgt werden. Äußerlich ist das den wenigsten anzusehen. Die Kleinen sind so aufgeweckt und freuen sich, über Besuch. Es ist echt nur schwer vorstellbar, dass die kleinen so schwer krank sind, wenn sie einen mit ihren großen schwarzen Augen ansehen.
Danach sind wir in die Townships gefahren. Endlos lange Straßen (oder besser gesagt Schotterwege) in riesigen illegalen Siedlungen. Die Menschen hier sind schwarz, haben meistens keine Arbeit, verbringen den ganzen Tag in der Siedlung und trinken viel zu viel. In diesem Gebiet unterhält auch St. Niclas eine Kindertagesstätte, wo Kinder mit unheilbaren Krankheiten oder Waise tagsüber versorgt werden. 3 Kinder haben für uns ganz niedlich gesungen und getanzt. Besonders bewegend war ein Lied mit dem Text: „I will pray before I die“. Danach hatte die Chefin von St. Nicolas einen Termin bei einer Familie in den Townships, wo wir mitgehen konnten. Wir gingen zu einer Familie, die St. Niclas unterstützt. Oma, Mutter und alle Töchter nähen Beutel für Wäscheklammern die dann für umgerechnet 3 Euro verkauft werden.
Mittags waren wir dann in einem weiteren Kindergarten. Da haben wir reichlich 2 Stunden bei den Kindern verbracht. Der Kindergarten, in einem Township 50 km östlich von Bloemfontein, bietet 54 Kindern ein zu Hause. Wir haben hier Mehl, Reis, Kartoffel und andere Grundnahrungsmittel für die nächsten Tage abgegeben. Hier hat man schon deutlicher gesehen, dass es manchen Kleinen, die meisten zwischen 2 und 6, schon recht schlecht geht. Trotzdem haben sie fröhlich mitgesungen und getanzt. Der Kindergarten hat keine Spielsachen. Nur einen großen Raum mit einer Tafel und etwas Kreide, Stifte und Papier, eine kleine Küche und eine Wiese vor dem Haus. Die Betreuerinnen singen und spielen also viel mit den Kindern, lesen vor und unterrichten sie ein wenig.
Dadurch dass sehr viel durch Musik und Tanz vermittelt wird, wirkt es sehr heiter. Danach sind wir zurück nach Bloemfontein gefahren, um zu einer NGO zu fahren, die mit St. Niclas eng zusammen arbeitet. Diese Organisation kümmert sich im AIDS Kranke Erwachsene. Wir besuchten da eine stationäre Hopsizstation. Schwester Sophie, eine füllige Frau Mitte 40, die ich mir gut im nächsten Sister Act Film vorstellen kann, erzählte uns von ihrer Arbeit. Die erzählte von den 4 Stationen der HIV – Erkrankung und wie schwer wiegend das Problem in Südafrika ist. Knapp 30 Prozent der Bevölkerung ist infiziert. Die meisten von ihnen sind schwarz, aber die zahl der erkrankten weißen wächst. Nach Ihren Schilderungen bei Kaffee und Kuchen in einem Krankenhauszimmer mit schrecklichem Geruch, war es Maren so schlecht, dass sie nach Hause gefahren ist. Die Eindrücke mit all den Kindern und nun im Hospiz waren ihr zu viel. Nathalie, Christian und ich wurden dann noch durch das Haus geführt. Es war wirklich erschreckend. Einige Menschen im 4. Stadium mit Ausschlägen und wirklich nur noch Haut und Knochen werden nur noch einige Tage zu leben haben. Doch wir hatten kaum Zeit, uns von diesem Eindruck zu erholen, denn der Verein betreut auch Kranke zu Hause. Und so sind wir wieder in die Townships gefahren um 2 Patienten zu besuchen. Da habe ich das erste mal so eine Hütte von innen gesehen: Die Hütte ist nur aus Wellblech zusammengebaut. Steine verhindern, dass das Dach wegfliegt. Wasser und Strom gibt es nicht. Wasser muss an zentralen Stellen geholt werden. Eine Toilette gibt es auch nicht. Neben der Hütte, die max. 25 Quadratmeter groß ist und in der eine Großfamilie lebt, steht meist eine kleine Bude aus Holz und Folie. Diese Bude dient als Toilette. Ein Abwassersystem gibt es nicht. Es muss eben in der Hitze verdunsten. Die Patienten werden von dem Verein mit Salben und schmerzstillenden Medikamenten versorgt. Oftmals sind ganze Familien infiziert.
Schwester Sophie meinte, dass jeder, der nicht in einer solchen Hütte hausen muss, wirklich privilegiert ist. Sie meint auch, dass die Menschen in den Townships oftmals nicht einmal die Grundnahrungsmittel oder Kleidung haben. Dass ist auch der Grund warum die Kriminalität in Südafrika so hoch ist, denn die Menschen, die eigentlich nichts zu verlieren haben, besorgen sich dann eben ihre Sachen auf illegalem Wege.

Auch wenn dieser Tag wirklich schockierend war, so bin ich doch froh, dass ich mit gegangen bin. Denn ich denke, man kann Afrika nur verstehen, wenn man neben all dem Schönen auch diese Seite sieht. Und allein kann man als Weißer auf keinen Fall in die Townships gehen, wenn man lebend wieder zurückkommen will.

Wasserstandsmeldung

Im Schwanenteich ist wieder Wasser!*





*ein Brüller, den ich mir einfach nicht verkneifen konnte ;)

Freitag, 23. März 2007

Leaving MW

Der Schrank ist auseinandergebaut, vom Bett zeugen nur noch ein paar Bretter und irgendwie muss die Matratze noch ins Auto... Was die meisten schon längst hinter sich haben prägt gerade die "Golf-WG" am Schwanenteich: Die Abmeldung ist schon abgehakt - die finale Grundreinigung leider noch nicht ;)


Gefeiert wurde der Abschied auch schon - bezeichnenderweise zur Semester-Auftakt-Party ;) Und siehe da: Man ist nicht allein. Zahlreiche MM03-Generalisten gaben sich die Ehre und eine 02erin war auch da *g*. Für Claudi und mich ging es zunächst zum Vorglühen bei Manolo (Chile), wo wir auch gleich neben alten bekannten neue Studenten aus Spanien und Südafrika kennen lernten. Erasmus ist eben auch nur ein Gefühl. In der Mensa wurde dann zur Black Music von DJ Schusta und der Rockmucke von Jenix abgegangen - schön, dass man sich auf manche Dinge noch verlassen kann! Gegen zwei war dann der Club angesagt, wo wir trotz unseres mittlerweile fortgeschrittenen Alters bis halb sechs durchhielten ;) Die familiäre Partyatmosphäre von MW wird einem dann doch irgendwie fehlen. Wo schließlich antwortet der DJ gegen 5 Uhr auf die Nachfrage, ob nicht endlich "Westerland" kommen müsste: "Mensch hast recht... stimmt!"





Donnerstag, 22. März 2007

Von Geistern, Monstern und anderen schottischen Ungeheuern


Ja, wir haben es geschafft! Wir haben Nessie gefunden! In klein und groß, plüschig und mit Magnet – nur nicht in lebendig :( . Aber wir sind uns sicher, irgendwo tief unten in den dunklen Gewässern des Loch Ness hat sie sich versteckt und uns beobachtet! Nessie haben wir also (überraschenderweise) leider nicht gesehen, dafür ein paar andere ganz nette Plätze und Orte.

Los ging unser lang erwarteter Trip in die Highlands letztes Wochenende schon am Freitag, als wir bei Anna in Paisley übernachten durften. Die Privilegierteren durften auf gemütlichen Stühlen übernachten (wer braucht schon Comfort? Und Umdrehen wird auch völlig überbewertet, man kann auch mit eingeschlafenen Körperteilen ganz wunderbar schlafen!), andere hatten nur die Jacke als Decke. Um fünf mussten wir ja eh schon wieder aufstehen, denn wir mussten ja noch irgendwie an die Uni in Glasgow kommen. Arriva war mal fast pünktlich und so waren wir gottseidank auch rechtzeitig am Treffpunkt.

Gemeinsam mit all den anderen internationalen Studenten (es gab sogar Australier und Kanadier! Viele Deutsche gab es leider auch, aber die wissen glaube ich bis heute nicht, dass wir auch aus Deutschland kamen…*g*) fuhren wir Richtung Norden. Die musikalische Dauerbeschallung mit U2 fing auch erst nach 4h an zu nerven und gottseidank hatte unser Busfahrer/Comedian/DJ ja noch andere tolle Musik in Petto!

Nach einem Stop an den Wasserfällen von Bruar kamen wir in Inverness an. Die Stadt ist bestimmt sehr schön – viel mehr als Morrisons und McDonalds haben wir allerdings in der Kürze nicht geschafft. Ach doch! In der Tourist Information waren wir noch – ich will schließlich alle 120 in Schottland schaffen!

Danach ging es schon in Richtung Hostel – immer entlang von Loch Ness, wie wir dachten. Als wir uns gewundert haben, warum wir das Hostel auf keiner Karte entdecken können, fiel uns leider auf, dass wir knappe 100km woanders waren, als wir vermutet hatten – uupps…

Trotzdem war unser Hostel/Castle/Burg/megageiler Schuppen einfach genial! Ein echtes Schloss mit allem Drumunddran. Natürlich sogar mit eigenen Geistern und Gespenstern! Am besten gefiel uns die Geschichte des „Spook Room“. In der früheren Nursery treibt immer noch der Geist der alten Duchess ihr Unwesen – und jetzt ratet mal, wer in genau diesem Zimmer übernachten durfte!! Und hab ich schon erwähnt, dass wir ja unsere Nurse Evelien mit hatten? Aber wir sind ja alle wieder heil zurückgekommen, wer glaubt denn schon an Geister…

Dafür hatten wir im Hostel noch sehr viel Spaß – schließlich gab’s lecker Essen und dann durften wir alle Ceilidh tanzen. Ceilidh ist der traditionelle schottische Rumhüpftanz – son bissel wie Polka. Allerdings gibt es schätzungsweise 100 verschiedene Tänze.

Am nächsten Tag fuhren wir dann tatsächlich ans Loch Ness und gemeinerweise hatte es über Nacht geschneit und nun war es bitterkalt! Trotzdem konnte uns nix davon abhalten, die Bootstour über den Loch zu machen, auch wenn wir fast dabei erfroren wären! Die Burgruine auf der anderen Seite war ja auch ganz schön, auch von außen – wer hätte die denn schon von innen sehen wollen *g*… Nun gut, wir fuhren wieder zurück Richtung Glasgow und nach einem Zwischenstopp in Dunkeld („Cathedral and Coffee Shops“ – naja eigentlich war fast alles schon zu *grummel*) war der Trip schon fast zu Ende. Wenn wir nicht noch nach Ayr zurückgemusst hätten… Der Plan war einfach: mit der Subway zur Central Station und dann mit dem Zug nach Ayr. Nö. Die Subway fährt sonntags nur bis 18.00 Uhr. Da hat man 18.30 halt Pech gehabt. Nachdem man uns schon total Angst gemacht hat, weil Busse angeblich sonntags auch eher so fahren, wie sie Bock haben (nicht, dass das an anderen Tagen besser wär…) und Züge nach Ayr vielleicht so alle 3 Stunden. Aber wir hatten Glück, ein nettes (schottisches!!) Mädel half uns doch mit dem Zug zur Central Station zu kommen und auch der Zug fuhr schon knappe 45 Minuten später!

Übrigens ist morgen Freitag, der 23.03.2007. Sollte uns das zu denken geben? Hm… *g*

Dienstag, 13. März 2007

famous Mittweida

hy leute, ich muss euch eine story erzaehlen. ich war heute bei meinem fotokurs, weil ich ja hier was sinnvolles studieren will. und die frau die das macht ist total nett. wir haben dann so bisschen geplaudert und ich habe erzaehlt, dass ich aus mittweida bin. da sagte sie, dass schon mal studenten bei ihr im kurs aus mittweida waren. und dann hat sie was von famous und popular in germany gelabert und dass die ausbildung eine der besten in deutschland ist. frag mich zwar, woher sie das weiss, aber sie wird schon recht haben.

Montag, 12. März 2007

Gestatten ...

... das sind meine Mit-Praktikanten in meiner Abteilung.


Sieht schwer nach Arbeit aus, was wir da machen, nicht wahr?! :)
Das Bild ist auch entstanden, als wir Kugelschreiber gespielt haben. Nicht Drehstuhl, was Claudi F. sonst macht, sondern Kugelschreiber. Klingt ähnlich, ist es aber nicht.

Donnerstag, 8. März 2007

Mach´s gut, Edmund!

Wer es denn noch nicht kennt: Stoibers gestammelte Werke.

Dienstag, 6. März 2007

Der King lebt!

Ja wirklich! Ich habe ihn gesehen! Gestern in Leipzig und es war großartig!
Mir ist mal wieder so ein Claudi-Ding passiert! Wer mich gut kennt muss jetzt schon lachen. So was widerfährt mir nämlich ziemlich oft. Ich weiß auch nicht woran es liegt. Scheinbar besitze ich eine unsichtbare Anziehungskraft ;)

Zurzeit arbeite ich für einen Bielefelder Pianisten. Er wird am 30.03.07 mit „Ein Winter auf Mallorca“ auftreten. Seine Show promote ich vor dem Gewandhaus in Leipzig. So auch am gestrigen Abend. Programm war „Elvis – The Story - One Night in Las Vegas mit Rio The Voice of Elvis”. Zum 30. Todestag des King of Rock 'n' Roll präsentiert Rio – The Voice of Elvis die legendäre Show „One Night in Las Vegas“. Im ersten Moment dachte ich, es sei noch Fasching. So viele verrückte Leute im Kostüm auf einen Haufen. Es war sehr schön anzuschauen. Kurz vor Beginn der Show, als ich mit meiner Promo-Aktion fertig war und gehen wollte, kam eine drollige Dame im Kostüm auf mich zu. Sie fragte ob ich ein bissel Zeit hätte und da ich nichts weiter vorhatte, sagte ich ja. So kam ich zu der Ehre eine übrig gebliebene Karte geschenkt zu bekommen und mir somit nicht nur das witzige Publikum anzusehen, sondern auch die Show. Einfach genial! Sauteure Karte bekommen, schönen Abend mit lustigem Sitznachbarn gehabt!


Donnerstag, 1. März 2007

Fabster in da house

Bevor meine große Reise in den Süden anstand, musste ich mich doch noch vom Dresdner Nachtleben "verabschieden". Bin ich also mit einer Freundin zu einer Party. Viele Leute, viel Lästerpotential und Fabster auf dem Black-Floor. Scheen war's.. fast wie bei MW-Partys *g*


P.S.: Hatte heute meinen ersten Tag und alles ist fein.