Montag, 2. Juni 2008

Mittweida, den 31. Mai 2008

Über 200 Absolventen und Gäste nahmen den beschwerlichen Weg nach Mittweida auf sich, um an der Exmatrikulationsfeier teilzunehmen. Auch wir, Claudia, Andrea und ich, fanden uns pünktlich an der Mensa ein, um ein paar der begehrten Plätze zu sichern. Das ist kein Witz, denn nicht wenige mussten knapp zwei Stunden bei gefühlten 35 Grad stehen. Ein Großteil davon Medienstudenten 04. Über einen Zusammenhang mag ich jetzt nicht spekulieren. Ist auch unspannend im Gegensatz zum Programm. Geboten wurden uns sowohl musikalische als auch rhetorische Leckerbissen. Den Anfang machte die Musikgruppe Saxonia (stimmt das Andrea?) bestehend aus Opi (Geige), Mutti (Piano) und Sohnemann (ebenfalls Piano). Mit Henry Maske's "Time to say goodbye!" wurden wir eingestimmt. Andächtig senkten wir die Köpfe und versuchten einen Lachkrampf zu unterdrücken. Anschließend schwang sich unser Rektor hinter das Rednerpult und erinnerte uns unmissverständlich daran, dass wir wieder im "scheenen Sochsen sin". Ein paar Highlights seiner Physikvorlesung, ähh nein Rede, habe ich für euch zusammengetragen. Schließlich solltet auch ihr an diesen Weisheiten teilhaben:

"Das Leben verläuft auf drei Achsen! ... Es ist möglich zu unterschiedlichen Zeiten am gleichen Ort zu sein, aber es ist unmöglich zur selben Zeit an untschiedlichen Orten zu sein! (Was war jetzt die dritte Achse? Andrea leihst du mir nochmal deine Aufzeichnungen?) ... Wir müssen erkennen, dass wir auf unserem Raumschiff Erde nicht isoliert sind! Alles ist miteinander verbunden! ... Mehr als 8000 Absolventen zählt die Hochschule bereits, auch wenn viele davon tot sind. (Frage: Sterben MW-Studenten früher?)" Außerdem sollen wir die Hochschule nicht vergessen, fleißig für sie werben und natürlich Geld spenden.
Desweiteren ergriff die Studentenvertretung, die Ausländervertretung und schließlich the Head of Förderkreis e.V. das Wort. Ja,.... Ach, wir sollen spenden, hatte ich das bereits erwähnt. Einen Aufnahmeantrag erhielten wir ebenfalls und wenn wir jetzt eintreten, sparen wir die ersten 30 Euro Beitragsgebühr.

Natürlich wurden die 27 Absolventen mit Auszeichnung nochmals "ausgezeichnet", nämlich mit dem Gang auf die "Bühne" und Geschenken. Jippie! Für Anja, Claudi K. und Claudi Sch. standen diese natürlich auch bereit. Schade, dass ihr nicht da ward. Wir sind jetzt stolze Besitzer einer MW-Tasse, einer Anstecknadel, einem Aufnahmeantrag für den Förderkreis und das Absolventenportal, einer gelben Rose und eines längst vergriffenen Bestsellers mit dem Titel "Mittweidas Ingenieure". Das sind noch echte Vorbilder!


Aber der Rest ging nicht leer aus. Nein, allen Anwesenden drohte der Gang nach vorn und auch sie erhielten Geschenke. Das Buch nicht!!!


Zwei Stunden bei sengender Hitze vergingen wie im Flug und am liebsten wären wir gar nicht mehr aufgestanden. Nein, mein Hintern klebte nicht am Stuhl fest. Der Hunger trieb die Massen dann doch ans Buffett und nach drei Gläsern Sekt merkte auch keiner mehr, dass er schon fünfmal das Glas gewechselt hat. Wer soll bei über 200 Menschen im Menü-Saal auch den Überblick bewahren.

Mit gut gefüllten Mägen (die Häppchen waren wirklich gut, dafür hat sich der Weg allemal gelohnt) drehten wir noch eine Runde auf dem Campus, um uns anschließend schweren Herzens voneinander zu verabschieden.


Ja, ihr Lieben habt wirklich etwas verpasst!

Ich freue mich auf weitere lustige Zitate meiner Begleiter!

Liebe Grüße an alle!

Montag, 19. Mai 2008

Stellenangebot Online-Volontär/in

Für alle von euch die gerade auf der Suche nach einen Job sind!

Wir, d.h DETAIL, sucht gerade nach einem neuen Volontär im Bereich Online. Das Volontariat geht 2 Jahr und hat eine 40 Studen Woche. Nähere Infos gibt es auf Jobs bei DETAIL!

Liebe Grüße aus München

Sonntag, 11. Mai 2008

Die Ossis bei den Ösis

Neuhimmelreich München Berge Berge Berge Berge Berge See Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge See Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge INNSBRUCK Berge Berge Berge Berge Berge Berge Berge.

Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Freitag, 2. Mai 2008

leisure time in munich

So, der erste Monat ist geschafft und das erste Gehalt auf dem Konto! Ist schon ein tolles Gefühl nicht mehr jeden Euro dreimal rumdrehen zu müssen! Da kann man die zahlreichen Freizeit- angeboten und das Leben in München ganz anders genießen ;)

Letzte Freitag ging es mit Steffi, einer Arbeitskollegin von mir und ihren Freunden, zum Millencolin Konzert in die Tonhalle der Kultfabrik. Auch wenn die Akustik echt mies war, war es dennoch ein toller Abend. So viele ausgefallen und flippige Menschen auf einem Haufen. Ich dachte echt nur wow, wow, wow. Wo verstecken die sich tagsüber nur in München. Carsten, mein kleiner Opi, hatte keine Lust mitzukommen. Also zog ich allein los. Steffi und Freunde haben in Augsburg studiert, da ich vor zwei Jahren selbst dort gelebt habe, hatten wir viele alte Erinnerungen auszutauschen.

Am Samstag zogen Carsten und ich los, um ein wenig München zu entdecken. Am Olympiapark angefangen, ging es zur Münchner Freiheit und endete im Paulaner Biergarten. Ach das liebe ich an München. Die Biergärten sind echt etwas feines. Abends ging es dann mit Robert an die Bundeswehr-Uni in den Süden von München nach Neubiberg. Robert hat in Mittweida seinen Mathe-Master absolviert und promoviert nun hier. Das war schon ein komisches Gefühl als wir plötzlich in die Speerzone mitten auf der Militäranlage waren. Aber feiern können die Bundis, das muss man ihnen lassen.

Nach der kurzen arbeitsamen Woche haben wir zum Doppelfeiertag Besuch kommen. Fast alles ehemalige Mittweidaer, bis auf Martin einem alten Freund von mir aus Augsburg. Nachdem wir Mittwochabend im Rockstudio des M-Park auf unseren Besuch anstießen, wurde der erste Mai Ruhe auf der Terrasse begossen. Das Wetter spielte zwar nicht ganz so mit wie wir uns das wünschten, aber das hielt uns vom Grillen und Lagerfeuer nicht ab.

Donnerstag, 1. Mai 2008

"Mitten in Barmbek"

... lautet einer der Songs von Lotto King Karl. Darin heißt es:

Ja, ich war auffer ganzen Welt,
NY, Paris, Rio
Akielpulco, El Arenal auch,
aber jeder Mensch brauch
ein Zuhause
un meins is hier:
mitten in Barmbek!

Zumindest für sechs Monate ist das charmante Ex-Arbeiterviertel Barmbek auch mein Zuhause. Ist soweit ganz nett dort, zumindest normalerweise...denn was schreibt Spiegel Online heute:

Ausnahmezustand am 1. Mai im Hamburger Ortsteil Barmbek: Linksautonome und Neonazis randalieren, in jeder Straße, die sie durchziehen, hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Dutzende Müllcontainer brennen lichterloh, mehrere Autos stehen in Flammen. Kanonenschläge knallen, Steine fliegen, Rauchbomben verrußen die Luft.

Am Sonntag geht´s zurück mitten nach Barmbek...

Samstag, 26. April 2008

Ein letztes, offizielles Stell-dich-ein in MW

Wer von euch fertigen und bald oder später fertigen Dipl.-Medienwirten (FH) kommt am 31. Mai 2008 zum feierlichen Exmatrikulationsfeier nach MW?

Ich bitte um zahlreiche Rückmeldungen :)

Anja und ich sind da und wir freuen uns, so viel wie möglich von euch wiederzusehen.

Sonntag, 20. April 2008

Idylle versus Großstadt

Drei Wochen sind nun schon vergangen, seit dem ich nach München gezogen bin. Ich weiß gar nicht wo die Zeit hin ist. Sie vergeht einfach so - wie im Flug. Heute finde ich endlich einmal Zeit euch einen kleinen Einblick in mein ach so gegensätzlich Leben zu geben.

Der Empfang in bei DETAIL war sehr herzlich und ein kleiner Blumenstrauß zierte meinen neuen Arbeitsplatz. Nachdem ich den knapp 50 Leuten nur im Verlagsbereich Architektur vorgestellt wurde, von welchen ich mir nicht einen Namen merken konnte, ging es erstmal zum Mittagessen. Die drei darauf folgenden Wochen waren geprägt von Meetings, Schulungen, Selbststudium und Programmeinführungen. Nach kämpfen mit Google, AdWords, Salesforce, E-Marketing-Manager, Adware, Zope und und und habe ich langsam aber sicher einen Überblick, wenn ich auch noch nicht alles perfekt beherrsche. Dennoch macht mir die Stelle im Online Marketing viel Spaß und ich bin gespannt, was noch alles auf mich zukommt. Doch der Wechsel vom Studentendasein ins Berufsleben war etwas hart und ich wünsche mir bereits nach der ersten Woche mein eigenständiges Studentenleben zurück ;)



Von Neuhimmelreich brauche ich ca. 40 min. bis zu meinen Arbeitsplatz am Stachus. Unterschiedlicher könnten die beiden Welten, welche morgens auf mich eintreffen gar nicht sein. Von der ländlichen Idylle Neuhimmelreich fahre ich entweder nach Karlsfeld oder Dachau mit dem Auto, um dort in die S-Bahn zu wechseln. Noch im Halbschlaf zuckle ich mit meinen grünen Golf „Rolf“ über die Landstraßen, welche ab und zu Enten, Fasane, Katzen, Rehe oder Pferde kreuzen. Nur kurze Zeit später in Münchens Innenstadt - Menschenmassen, Gedränge, Hektik - aus und vorbei mit der Ruhe. Um so schöner sind die Wochenenden hier draußen, wenn man sich in der Sonne auf der Terrasse entspannen kann oder einfach einen Abstecher in die Natur, direkt vor der Haustür, wagt.


Vor ein paar Tagen ist ein neuer Mitbewohner bei uns eingezogen. Tariq, er ist Palästinenser und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an TU-München im Bereich Physik. Am Donnerstag hat er für uns arabisch gekocht – einfach köstlich. So lerne ich momentan nicht nur die bayerische Kultur, sondern auch die arabisch kennen. Generell ist unsere kleine WG beruflich sehr durchwachsen. Von Medien und Elektrotechnik über Physik bis hin zur Optik, wenn das mal keine Mischung ist!



Samstag, 19. April 2008

Wir sind Freunde, wir haben Spaß!


TV-Tipp: heute, ProSieben 22:30 THE AMITYVILLE HORROR


Mittwoch, 16. April 2008

Glück gehabt!

"Ich empfehle kein Journalistik-Studium, weil es sein kann, dass es mit dem Journalismus mal nicht mehr funktioniert. Wenn man dann BWL studiert hat oder Jura, kann man mit diesen Fächern immer wieder was anfangen."


sagt der studierte Landwirt und RTL-"Mister News" Peter Kloeppel







Na, da haben wir doch alles richtig gemacht!

Montag, 14. April 2008

Es perlt in Hamburg

Ein Gruß in die Arbeitnehmerrunde vom Praktikanten aus Hamburg! ;) Die Stadt ist toll, spätestens nach dem Wochenende mit Kiez-Dreckstour und Fischmarkt und schließlich gibt´s hier auch noch Maythe. Aber: Warum bitte muss es hier jeden Tag schütten wie aus Kübeln? Hier mal die aktuelle Wetterübersicht, die Sonne ist wohl mehr aus Mut der Verzweiflung mit drin:



Jetzt haben die meisten von euch den Winter in Deutschland verbracht und finden das sicherlich ganz normal. Ich nicht - und zwar darum:



Hach, damals in Spanien....